Aus 2 mach 1: Arbeits- und Gästezimmer in einem

Aus 2 mach 1: Arbeits- und Gästezimmer in einem

Ein Gästezimmer wird in der Regel nicht so oft in Anspruch genommen und ist die meiste Zeit ungenutzt. Da bietet es sich an, das Gästezimmer so einzurichten, dass eine doppelte Nutzung möglich ist. Wichtig ist dafür, dass die Möbel flexibel sind, um im Falle eines Überraschungsbesuchs von Verwandten oder Freunden schnell reagieren zu können und aus dem Arbeits- wieder ein Gästezimmer zu machen.

Im Mittelpunkt steht das Bett

GästezimmerNatürlich ist das Bett der wichtigste Punkt in einem Gästezimmer. Damit aber so ein Bett zweifach genutzt werden kann, bietet es sich an, ein Schlafsofa ins Gästezimmer zu stellen, das sich mit wenigen Handgriffen vom Sofa zum Bett und umgekehrt verwandeln lässt. Bei der Auswahl des Schlafsofas sollte darauf geachtet werden, dass der Ausklappmechanismus nicht zu kompliziert ist und wenn möglich, ein Bettkasten in das Schlafsofa integriert ist. Denn so kann die notwendige Bettwäsche gleich an Ort und Stelle verstaut werden. Ein gutes Schlafsofa zeichnet sich zudem dadurch aus, das die ausgeklappte Liegefläche möglichst eben ist.
Ein kleines Beistelltischchen übernimmt wie das Schlafsofa eine Doppelfunktion. Am Tag dient es als Ablage und abends ist es das Nachttischchen. Die genauso notwendige Nachttischlampe kann in Form und Aussehen so gewählt werden, dass ihre Nutzung auch anders möglich ist. Eine Alternative zur Nachttischlampe ist ein dimmbarer Deckenfluter neben dem Schlafsofa.

Das Arbeitszimmer

Je nachdem, wie und in welcher Form das Gästezimmer als Arbeitszimmer genutzt wird, entscheidet über die sonstige Einrichtung. Handelt es sich um reine Schreibtischarbeiten, so macht sich ein schöner Sekretär sehr gut. Das schon lange bekannte Möbelstück ist nicht nur als Antiquität erhältlich. Moderne Sekretäre bestechen durch Stil, Design und Alltagstauglichkeit. Der große Vorteil eines Sekretärs sind seine abschließbaren Fächer, in denen Unterlagen gut vor neugierigen Gästeaugen verwahrt sind und trotzdem behält das Möbel seine grundlegenden Funktionen. Dazu ein passender Stuhl und schon ist der Büroarbeitsplatz fertig.
Ein Gästezimmer benötigt einen Schrank, in dem der Gast bei längeren Aufenthalten seine Kleidung unterbringen kann. Hier bietet sich genauso eine Doppelfunktion an. Der Schrank kann so gewählt werden, das sich im unteren Bereich Schubladen befinden zur Aufnahme von Wäsche und im oberen Bereich drei große Türen, wobei zwei davon für die Gästekleidung reserviert sind und hinter der dritten Tür der private Bereich der Gastgeber verborgen bleibt. Nicht alle Schlafzimmerschränke besitzen für ihre Türen separate Schlösser, um diese abzuschließen. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich so ein Schloss am Schrank für wenige Euro nachrüsten.

Ein Gästezimmer sollte nicht zu privat eingerichtet werden, auch wenn es hauptsächlich als Arbeitszimmer genutzt wird. Finden sich zu viele persönliche Dinge der Gastgeber darin, hat der Gast schnell das Gefühl, jemanden mit seinem Aufenthalt zu verdrängen.

 

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