Die neuen Raumteiler

Die neuen Raumteiler

Sie denken bei einem Raumteiler gleich an ein Regal oder Schiebeelement. Das war einmal. Nun gibt es kreativere Lösungen. Diese lassen Räume nach Lust und Laune teilen.

Der Schweizer Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt stellte einst fest: „Das menschliche Wesen ist dem menschlichen Tun davongelaufen, das ist unsere Tragik. Trotz aller unserer Kenntnisse verhalten wir uns immer noch wie die Höhlenmenschen von einst.“ Dies zeigt sich besonders in unserem Schutzbedürfnis.

ramteiler-trendEin Raumteiler ist besonders sinnvoll, wenn sich mehrere Wohnfunktionen in einem Raum befinden. Zum Beispiel Wohnen und Essen oder Schlafen und Arbeiten. Im schlimmsten Fall sind sämtliche Funktionen in nur einem Raum untergebracht. Bei zu großen Räumen ist ein Raumteiler ebenfalls notwendig. Dieser gibt solchen Räumen Struktur. Normalerweise dienten als Raumteiler schlichte Möbel, Paneelwände oder Paravents. Nun wurden diese reformiert. Zum Beispiel gibt es jetzt Kunststoff-Elemente die zu einem engmaschigen Netz oder lockeren Flechtwerk zusammengesteckt werden können. Ein Raumteiler, der an ein Kunstwerk erinnert. Allerdings können Sie auch weiterhin zu Möbel als Raumteiler greifen. Die Möbelindustrie hat nun Betten und Sofas mit sehr hohen Kopfteilen auf dem Markt gebracht. Diese wirken sehr schön als Raumteiler und bieten ein sicheres Schutzgefühl. Vor allem sind die meisten Trenn-Möbel beweglich. So können Sie den Raum nach Lust und Laune ändern. Paneelwände werden jetzt freihängend an einer Deckenschiene befestigt. Als Material wird jetzt Strickgewebe aus Papier und Metall gewählt. Die Paravents sind nun eigene Kunstobjekte. Aus Holz, Papier oder Metall mit stilisierten Blütenmustern werden diese zum absoluten Raumhighlight.

Raumteiler strukturieren Räume, setzen Grenzen und verkleinern große Räume. So entstehen kleinere Bereiche, die übersichtlich werden. Diese geben uns Schutz. Und da wären wir wieder bei Friedrich Dürrenmatt: „Trotz aller Kenntnisse verhalten wir uns immer noch wie die Höhlenmenschen von einst.“