Dornbracht

Dornbracht

Die Tradition des renommierten Armaturenherstellers Dornbracht reicht bis zum Anfang der Bundesrepublik Deutschland zurück. 1950 beschließt Firmenvater Aloys F. Dornbracht, sich selbständig zu machen. Gemeinsam mit seinem Sohn Helmut gründet er die 1952 ins Handelsregister der Stadt Iserlohn eingetragene Firma. Hergestellt wurden von den damaligen 10 Mitarbeitern Standardarmaturen unter dem Handelsnamen Aida. Zum ersten Verkaufshit entwickelte sich schon bald eine von Dornbracht beim Patentamt angemeldete ausziehbare Küchenarmatur. Nach der Vergrößerung der Firma im Jahre 1962 wurden davon etwa 40.000 Exemplare pro Monat gefertigt. Spezielle Schwenk- und Zapfventile gehören außerdem zu den ersten Aushängeschildern des Unternehmens. In dieser Zeit entschließen sich die Firmeninhaber dazu, neben den Standardarmaturen auch Badarmaturen der Luxus-Klasse herzustellen. In diesem Geschäftsfeld ist für sie weniger die Masse, denn die Kasse der hergestellten Wasserhähne und Badaccessoires wichtigster Faktor.

Trotzdem entwickelt sich dieser Bereich im Laufe der Jahre zum größten Erwerbsfaktor des Unternehmens. Standardarmaturen machen heute in der Herstellung von Dornbracht nur noch 3% des Gesamtumsatzes aus. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen guten Designer, die für das Unternehmen tätig werden, allen voran Dieter Sieger, der seit 1985 eine ganze Reihe von Dornbrachts bekanntesten Armaturenserien, wie Domani und Tara entworfen hat, ist der Name der Firma zu einem Aushängeschild in Sachen Luxus und guter Geschmack im Armaturenbereich geworden. Dank einer besonders ausgefeilten Logistik- und Produktionsstrategie ist es dem Unternehmen möglich, im Manufakturstil kleinste Mengen luxuriöser Kundenwünsche bis hin zum Einzelstück herzustellen und rentabel zu vermarkten.

Der Anspruch, einzigartige und in Ästhetik und Design unverwechselbare Badarmaturen herzustellen, hat Dornbracht auch in der Kunstszene einen Namen eingebracht. Die Zusammenarbeit mit renommierten Design-Künstlern brachte dem Unternehmen zahlreiche Designpreise ein. Firmenniederlassungen in Dubai, Shanghai und Wien, insgesamt 420 Mitarbeiter in allen Produktionsstätten und ein Jahresumsatz von über 65 Millionen Euro zeigen deutlich, dass der Anspruch der Firmeninhaber an sich selbst sich mittlerweile ausgezahlt hat.