Drei Bereiche für ein seniorengerechtes Schlafzimmer

Drei Bereiche für ein seniorengerechtes Schlafzimmer

einrichtungsforum_seniorenschlafzimmer_© poligonchik - Fotolia.comBei der Gestaltung des Rückzugsortes, muss dieser auf die im Alter möglichen Beeinträchtigungen, abgestimmt werden.

Die Beleuchtung und die Fenster

Bei einem seniorengerechten Schlafzimmer ist es wichtig, dass eine ausreichende und im Raum gut verteilte Beleuchtung geschaffen wird. Diese sollte so eingebaut werden, dass in den begehbaren Arealen möglichst keine Verdunkelungen und Schatten entstehen. Darüber hinaus ist warmweißes Licht in Form von energiesparenden LED-Leuchten empfehlenswert.
Als Sicht- und Lärmschutz sowie als zusätzliche Verdunkelungsvorrichtung und zur Wärmedämmung sind mit einem elektrischen Motor bedienbare Jalousien oder Rollos sinnvoll.

Die Schlafgelegenheit und die Raumaufteilung

Einen vorrangigen Aspekt bei der Auswahl des Bettes stellt der Abstand des Rahmens vom Boden dar. Liegt der Rahmen zu tief, kann das Aufstehen und Hinlegen erschwert sein oder sogar unmöglich werden.
Ergonomische Betten, die sich elektrisch verstellen lassen und eine rückengerecht wirkende Matratze haben, sind erstrebenswert. Bei der Positionierung des altersgerechten Bettes sollten nicht nur das gesamte Bettgestell, sondern gleichermaßen das Fuß- und Kopfteil justierbar sein. Im mittleren Bereich sollte eine Einteilung der Einrichtungsgegenstände so erfolgen, dass genügend Platz für einen Rollstuhl oder einen Gehwagen vorhanden ist. In diesem Zusammenhang ist eine rollstuhlgerechte Verbreitung der Tür zweckmäßig.

Der Fußboden

Bei der Ausstattung von Wohnräumen für ältere Menschen, die eine Gangunsicherheit zeigen und mit zunehmendem Alter dem Risiko der Sturzgefährdung und des Stolperns unterliegen, sind barrierefreie Fußböden mit rutschsicheren Auslegewaren optimal. Darüber hinaus sollten die Übergänge von einem Flur in das Schlafzimmer so ausgestattet sein, dass die Fußböden ähnlich sind. So müssen sich die Füße nicht erst an einen anderen Untergrund gewöhnen. Dem Stolpern, Hängenbleiben oder Ausrutschen kann so vorgebeugt werden.

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