Fehlerstromschutzschalter

Fehlerstromschutzschalter

Wenn man das Wort Unfall hört, denkt man wahrscheinlich oft an den Straßenverkehr. Täglich passieren hier Unfälle mit Autos, Fahrrädern und Fußgängern, unter denen leider auch immer wieder Kinder sind. Bei Kindern denkt man auch an Unfälle wie Stürze vom Klettergerüst. Doch kaum einer denkt an Unfälle im Haushalt. Dabei ist der Haushalt besonders für Kinder die Unfallquelle Nummer Eins. Ganz besonders gefährlich sind Stromunfälle, denn sie können lebensgefährlich sein. Doch ein Fehlerstromschutzschalter kann das Schlimmste verhindern.

Wer in einem modernen Neubau wohnt, ob Wohnung oder Eigenheim, kann sich fast sicher sein, dass im Sicherungskasten der Stromanlage diese wichtige Schutzeinheit installiert ist. Auch unter dem Namen FI-Schalter bekannt spielt sie bei der Absicherung des Stromkreises nämlich eine wichtige Rolle.

Während die bei Laien als normale Sicherung bekannte Einrichtung Überspannungen absichert, unterbricht der Fehlerstromschutzschalter einen Berührungsstrom. Das bedeutet, wenn ein Kind doch einmal einen Steckdosenschutz überwindet oder in eine ungesicherte Steckdose fasst, so fließt ein Berührungsstrom.

Ohne Fehlerstromschutzschalter würde der Strom durch den kleinen Körper fließen und zu schweren Verletzungen führen. Doch der Fehlerstromschutzschalter erkennt den hohen Berührungsstrom und unterbricht den Stromkreis. Auf diese Weise erleidet das Kind zwar trotzdem einen kurzen Stromschlag, der aber meist ohne Folgen bleibt.

Ein Fehlerstromschutzschalter kann also tatsächlich Leben retten. Er ist das letzte Glied in einer Reihe von Absicherungen gegen Stromunfälle. Und wer in seinem Sicherungskasten keinen Fehlerstromschutzschalter findet, sollte über eine Umrüstung des Stromnetzes nachdenken, zum Wohle der Kinder.