Flamme Möbel

Flamme Möbel

„War es Mut, Leichtsinn, Gottvertrauen oder von allem ein bisschen als sich Friedrich A. Flamme 1929 mit seiner Frau Sonny selbständig machte?“ Dieses, der Online-Kundenzeitung des Möbelhauses Flamme entnommene, Eingangszitat ist anlässlich des 80-järigen Jubiläums der Möbelgruppe sicherlich schon vielfach mit großer Verwunderung aufgenommen worden. Was für eine rhetorische Frage? – immerhin besitzt das Unternehmen doch deutschlandweit 9 Filialen: in Berlin, Bremen, Düsseldorf-Erkrath, Frankfurt, Fürth, Hannover, Köln, Kirchheim-Heimstetten und Wuppertal.

Doch vergisst man angesichts dieser Leistung allzuschnell, dass die eingangs gestellte Frage gar nicht rhetorisch gemeint ist – wenn man sie wirklich auf das Jahr 1929 bezieht. Denn in Amerika begann die Weltwirtschaftskrise, welche Deutschland schnell erfasste und finanziell mit sich riss. Wenn man dazu noch bedenkt, dass es zu dieser Zeit außerdem üblich war, sich Möbel beim Schreiner/Tischler individuell anfertigen zu lassen, so ist es wohl kaum übertrieben, nicht nur vom Mut des Firmengründers Friedrich A. Flamme und seiner Frau Sonny zu sprechen, sondern auch von einer kleinen Revolution innerhalb der Möbelfabrikation und des Verkaufs.

Denn von nun an bot Flamme, als einer der ersten deutschen Möbel-Großhändler, Arbeitsplätze für viele Menschen. Was zunächst in der ersten Filiale in Bremen – passenderweise eine ehemalige Möbelfabrik – bereits vor dem Krieg begann, wird bis heute von F. Armin Flamme in 2. Generation als eines der größten mittelständischen Familienunternehmen im Bereich Möbel-Vertrieb weitergeführt. Dabei steht der Kunde stets im Mittelpunkt des Firmeninteresses und der Aufmerksamkeit, denn Flamme bietet „Einrichtung für Menschen, die keine Kompromisse eingehen, wenn es um ihr Zuhause geht“.

Dass dem Kunden dafür einiges geboten wird, zeigt nicht nur die bereits anfangs genannte Online-Kundenzeitung mit ihren vorgestellten und erklärten Trendthemen für den Wohnbereich, sowie der ausführlichen Firmengeschichte, Kurzgeschichten über soziales Engagement und einem Gewinnspiel, sondern auch die Internetseite www.flamme.de, über welche man zu der Onlinezeitung kommt. Darüber hinaus gibt es auf der Seite noch einen Filialfinder und das spezielle Flamme „Service-Alphabet“, bei dem von der „Kunden-Rundum-Zufriedenheit von A bis Z“ gesprochen wird und jeder Buchstabe für eine andere Serviceleistung steht: von A wie „ Aufmaß vor Ort“, B wie „Beratung auch Zuhause oder auf der Baustelle“, über K wie „Kostenloser Begrüßungsdrink“ oder P wie „Parken kostenlos“ bis hin zu T wie „termingerechte Lieferung und Montage“ und Z wie „Zeit für Ihre persönlichen Wünsche“. Dadurch zeigt das Möbelhaus einmal mehr, wie wichtig es ihm ist, sich von der Masse abzuheben. Getreu dem Kundenmotto: „Sie sind einzigartig, ihre Möbel sollten es auch sein!“