Wie entstanden die Freischwinger Stühle

Wie entstanden die Freischwinger Stühle

Wenn man heute sich Stühle anschaut gibt es hier eine große Auswahl. Wir wollen hier heute auf die Freischwinger ein bisschen näher eingehen und die Geschichte beziehungsweise den Erfinder der Freischwinger vorstellen.

(c) Andreas Reimann - Fotolia.com
(c) Andreas Reimann – Fotolia.com

Anfang des 20 Jahrhunderts so um 1920 begannen viele Designer und Architekten sich mit dem neuartigen Material zu beschäftigen. Aus diesem biegbaren Stahlrohr versuchten sie alle möglichen Formen zu biegen um aus diesen Möbel zu designen. Einer der Vorreiter war Mart Stam welcher auch das Patent für die Hinterbein losen ( Freischwinger ) Stühle später zugesprochen kam. Er arbeitete in der Entwicklung der Stühle unter anderem mit Marcel Breuer und Mies van der Rohe zusammen die auch alle und auch er selbst an der Bauhaus Kunstschule unterrichteten. Der erste von ihm im Jahre 1926 Entwickelte Freischwinger „Mart Stam Freischwinger S 43“ wird auch heute noch von der Firma Thonet vertrieben und ist nach wie vor sehr beliebt. Im Jahre 1931 wurde von dem Freischwinger S 43 die erste Serie aufgelegt von der Firma Thonet.

Heute wird der Stuhl wie sehr viele Klassiker aus der Bauhaus Kollektion leider auch nachgebaut. Und so findet man den Stuhl in vielen Möbel Onlineshops als Plagiat, dafür aber deutlich günstiger als das Original von der Firma Thonet. Als Laie ist dies oft sehr schwierig doch kann man allein schon beim Preis die Echtheit des Produktes leicht erkennen. Die Firma Thonet bietet übrigens auch eine Echtheitsbestimmung von geerbten Thonet Möbel an für 29,75 Euro pro Stück kann man dies in Auftrag geben. Außerdem bietet die Firma Thonet auch für die Originale einen Reperaturservice an.