Gartengestaltung mit den passenden Blumentöpfen

Gartengestaltung mit den passenden Blumentöpfen

Unser heißgeliebter Garten – im Frühjahr und  im Sommer ist er wie ein zweites Wohnzimmer, in welches man sich naturnah zurückziehen und entspannen kann. Vor allem wenn man sich eine Gartenoase errichtet hat, kann man sich richtig fallen lassen und vom Alltagsstress Abstand nehmen. In diesem Bericht möchten wir Ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie mit Blumentöpfen den eigenen Garten aufwerten und gestalten können.

Bevor wir hier die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen, möchten wir uns erst einmal den verschiedenen und beliebtesten Materialien der Töpfe sowie deren Vor- und Nachteile widmen.

Terrakotta: Kübel aus Terrakotta zählen eindeutig zu den traditionellen Töpfen. Terrakotta verbinden wir mit Urlaub – und so kann sich jeder ein Stück mediterranes Flair nach Hause holen. Aber Achtung: Terrakotta nimmt auf Grund seiner porösen Oberflächenstruktur viel Wasser auf. Im Sommer muss man diesem Umstand geschuldet mehr gießen, im Winter ist dieses Material sehr frostanfällig. Auch das Gewicht von Terrakotta-Töpfen ist nicht ohne. Ein weiterer Schwachpunkt sind oft auftretende Kalkflecken an den Außenseiten bei einem Topf auf Terrakotta.

Holz: Optisch fügt sich dieses Material natürlich wunderbar in nahezu jede Umgebung ein. Je nach Holzart kommt es zu immensen Gewichtsunterschieden. Sie sollten sich auch im Klaren darüber sein, dass Töpfe aus Holz wirklich sehr pflegeintensiv sind, gerade wenn diese im Außenbereich aufgestellt werden sollen. Dort ist Holz nämlich schnell anfällig für Schimmel, Feuchtigkeit und Fäulnis.

Cortenstahl bzw. Roststahl: Dieses beliebte Material ist natürlich durch die Unikate Farbgebung und das einzigartige Design ein absoluter Hingucker im Einsatzbereich. Weitere Vorteile sind natürlich die Witterungsbeständigkeit und die damit verbundene Langlebigkeit. Nur preislich können Töpfe aus Cortenstahl ein kleines Loch in die Geldbörse reißen.

Zink: Töpfe aus Zink eignen sich super für den Außenbereich, da Zink bekanntlich nicht rostet und somit ruhig über Jahre verschiedenen Witterungen ausgesetzt werden kann. Zudem sind Zinkgefäße relativ leicht und lassen sich somit leicht transportieren und je nach Größe auch befüllt noch versetzen. Achten Sie nur beim Kauf penibel auf die Qualität. Es gibt enorme Unterschiede in der Verarbeitung – geben Sie hier lieber ein wenig mehr Geld aus für einen hochwertigeren Zinktopf.

Keramik: Keramik ist neben Terrakotta ein altbewährtes Material und eignet sich bestens für den Innenbereich. Viele verschiedene Farben und Formen sorgen für ein reichhaltiges Angebot. So sind wirklich alle Geschmäcker abgedeckt. Töpfe und Kübel aus Keramik sind zudem wasserfest und bieten sich deshalb für den Einsatz im Haus oder in der Wohnung an. Hier gilt es aber, Staunässe zu vermeiden, weil so zum einen die Pflanzen „feuchte Füße“ bekommen, zum anderen aber auch Wasserränder auf dem Untergrund entstehen können.

Kunststoff: Töpfe aus Kunststoff haben eine lange Liste an Vorteilen: Leicht, UV-stabil, stoßfest, Hitze-, Frost-, form- und farbbeständig. Oftmals aus Polypropylen oder Polyethylen eignet sich das Material für den Innen- sowie den Außenbereich. Einziger Nachteil: Kunststoff ist optisch und haptisch einfach keine Augenweide. Wir raten zu Kunststofftöpfen, welche eine strukturierte Oberfläche haben und dadurch etwas natürlicher wirken.

Fiberglas: Auch Fiberglas hat viele, positive Eigenschaften. So ist Fiberglas langlebig und pflegeleicht, frostbeständig und relativ leicht. Beinahe konkurrenzlos in Sachen Haltbarkeit und Preis. Die einzige Konkurrenz für Fiberglas ist das erweitere Fiberglas-Stein-Gemisch, auch Fibreclay genannt. Optisch setzt dieses Material durch seinen natürlichen Look noch einen drauf.

Nachdem nun die Vor- und Nachteile der gängigsten Material klar sind, geht es ans Eingemacht: Die Gestaltung.

In Eingangsbereichen bzw. vor der Haustüre sind Töpfe in Säulenform absolute Eyecatcher! Säulen haben schon immer Paläste und Amtshäuser betont und verziert und haben durch ihre Geschichte etwas „monumentales“. Ob oval, eckig, rund oder konisch spielt keine Rolle und sollte rein nach Geschmack gewählt werden. Für säulenförmige Töpfe spricht im Übrigen das enorme Füllvolumen. Vor allem Tiefwurzler haben in einer Säule, auch Tower genannt, brillante Entfaltungsmöglichkeiten.

Eine weitere, weit verbreitete Form, ist der Kubus. Sei es ein kleiner Würfel, der die Fensterbank verziert, oder ein weitaus größerer Topf, der es durchaus auch mit eingepflanzten Bäumen aufnehmen kann. Optisch ansprechend ist eine zusammenstehende Formation von verschieden großen Würfeln. Treppenstufen bieten sich für eine solche Formation besonders an. Weitere, beliebte Einsatzorte sind flache Mauern, als Ergänzung im Beet oder an Wegrändern.

Flache, rechteckige Blumentöpfe dienen oftmals der Abgrenzung zwischen Terrassen- und Rasenflächen oder – bepflanzt mit hohen Gräsern – als Sichtschutz. Auch als Ersatz zu einer Hecke oder Eingrenzung vom Eigentum ist solch ein rechteckiger Topf ideal und macht dabei auch vielmehr her als eine übliche Hecke. Edle und ansprechende Farben wie anthrazit unterstreichen diesen Effekt zusätzlich.

Falls dieses Modell als Sichtschutz nicht ausreichend ist, dann empfiehlt sich eine andere Variante: Raumteiler oder Raumtrenner. Diese großen Töpfe sind oftmals relativ flach, dafür aber sehr breit und hoch. Bei den Blumentopf-Experten von Pflanzwerk kommt beispielsweise das Raumteiler-Modell „Divider“ mit den Maßen 92x80x30 cm (Höhe x Breite x Tiefe) daher! Solche Töpfe können auch perfekt zur Bürobegrünung oder Büroaufteilung genutzt werden. Ähnlich wie der rechteckige Trog kann auch solch ein Modell perfekt als Abgrenzung zu Nachbargrundstücken.

Es gibt so viele Gestaltungsmöglichkeiten, dass es beinahe unmöglich ist, alle aufzuzählen. Kreativen Ideen sind absolut keine Grenzen gesetzt. Auch Sitzbänke mit Bepflanzung lassen sich beispielsweise aus großen Trögen „basteln“. Wie immer gilt auch hier die Devise: Erlaubt ist, was gefällt!