Gehrungssäge

Gehrungssäge

Mit Gehrungssäge bezeichnet man eine spezielle Form der Kreissäge, solch eine Säge eignet sich besonders für winkelgetreue Schnitte in Holz oder Metall. Grundsätzlich ist es möglich Winkel zwischen 45° und 90° zu sägen. In der Regel wird bei der Kreissäge, die Säge durch das zu bearbeitende Holz geschoben. Bei der Gehrungssäge allerdings wird das Holz in die Säge eingespannt, anschließend wird die Gehrungssäge von oben auf das Werkstück gedrückt. Diese Vorgehensweise ermöglicht sehr exakte und somit präzise Schnitte ohne das, das Holz splittert. Somit ist auch ein Sägen von Holzrahmen oder Fußleisten ohne Probleme möglich.

Die Konstruktion einer solchen Säge besteht aus einer Führung und einer in der Führung gleitenden Bügelsäge. In der heutigen Zeit sind im Handel bereits kompakte Gehrungssägen auch für den mobilen Einsatz erhältlich. Solche Sägen finden bei einer Vielzahl von Handwerkern ihren fachgerechten Einsatz. So wird die Gehrungssäge vom Dachdecker genutzt um die Bretter fachgerecht zu schneiden, der Installateur sägt die Kunststoffrohre im 45° Winkel. Bei den modernen Gehrungssägen kann der Anwender per Knopfdruck die jeweilige Gehrung und somit den entsprechenden Winkel verändern. Sehr oft kommen bei den Handwerkern auch mechanisch einstellbare Gehrungssägen zum Einsatz. Die neuen Geräte zeichnen sich durch einen sowohl sicheren und wirtschaftlichen als auch präzisen Einsatz aus.

Ein umfangreiches Angebot an Zubehörteilen komplettiert die Angebote. Bei einem Großteil der im Handel erhältlichen Gehrungssägen ist der Sägekopf stufenlos schwenkbar. Eine sichere und leichte Bedienung der Maschinen bei sämtlichen Anwendungen und somit auch eingestellten Winkelpositionen gewährleisten alle Hersteller. Hochwertige Motoren mit sehr guten Drehmomenten gehören in der Regel zur Grundausstattung. Eine effektive Staubabsaugung ermöglicht dem Anwender eine freie Sicht auf das Werkstück.