Glühbirnenverbot

Glühbirnenverbot

Durch die Stromerzeugung werden weltweit 41,5 Prozent der CO2-Emissionen verursacht. Rund 15 Prozent entfallen auf die Erzeugung von elektrischem Licht und das, obwohl die Beleuchtung mittlerweile schon in vielen Bereichen auf Energiesparlampen umgestellt wurde. Die veralteten Glühbirnen müssen auf 3 000 Grad Celsius erhitzt werden, um Licht abzugeben. Sie produzieren also hauptsächlich Wärme und nur fünf Prozent ihrer Leistung entfallen auf das Licht.

Die Erzeugung des Lichts in einer Energiesparlampe erfolgt auf eine ganz andere Art. Es wird keine Wärme benötigt, um Licht zu erzeugen, sondern innerhalb des Glaskolbens kommt es durch ein Gasgemisch zu einer Strahlung, auf die eine Leuchtstoffschicht an den Innenwänden des Glaskolbens reagiert und sie in sichtbares Licht umwandelt. Dazu benötigt die Energiesparlampe wesentlich weniger Strom, so dass eine Glühbirne mit einer Leistung von 60 Watt durch eine Energiesparlampe mit 11 Watt Leistung ersetzt werden kann, um dieselbe Leuchtkraft zu erzielen.

In Australien erwägt die Regierung bereits, Glühbirnen zu verbieten. Im Sinne des Klimaschutzes bestehen auch bei der Bundesregierung inzwischen ähnliche Überlegungen.

Energiesparlampen sind in der Anschaffung teurer, als Glühbirnen. Das ist wohl der Hauptgrund, warum manche Leute noch zögern, sie einzusetzen. Dabei wird häufig außer acht gelassen, dass Energiesparlampen eine fünfzehn Mal höhere Haltbarkeit haben. Da sie nicht fünfzehn Mal so teuer sind, wie Glühbirnen, sind sie im Endeffekt sogar billiger. In einem durchschnittlichen Privathaushalt können durch den Austausch der Glühbirnen in Energiesparlampen jährlich rund 80 Euro bei den Stromkosten eingespart werden.