Hausaltare

Hausaltare

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Christliche Werte sind wieder mehr im Kommen. Unsere Gesellschaft ist sehr wissenschaftsgläubig, und viele Menschen sehnen sich wieder nach Spiritualität. So ist es nicht verwunderlich, dass Hausaltäre immer begehrter werden.

Ein Rückzugsort der Selbstfindung

Ein Hausaltar ist ein wundervoller Ort in der Wohnung. Hier kann man sich zurückziehen und neu auftanken. Jeder Mensch braucht „seine Quelle“, um seine Reserven neu zu mobilisieren. Alle Menschen tun dies in irgendeiner Weise. Die spirituelleren gehen dabei bewusster vor. Sie wissen um die Kraft der Verbindung mit dem Göttlichen. Für sie ist ein Hausaltar ein sehr geeignetes Medium.

Ein Altar in der Wohnung soll in einer ruhigen Ecke aufgebaut sein. Es soll ein Zimmer sein mit möglichst geringen Störfaktoren. Also, keinen Besuch, keine hektischen Aktivitäten und ähnliches. Am ehesten eignet sich das Schlafzimmer.

Gestaltung des Altars

Der Altar muss nicht aufwändig gestaltet sein. Noch vor nicht allzu langer Zeit, war es üblich, im Mai einen Maialtar herzurichten. Man brauchte dazu nicht viel mehr als ein Kreuz, ein Marienbild und eine Kerze. Feldblumen wurden gepflückt und dekorativ auf dem Altar drapiert.

An diesem Vorbild kann man sich gut orientieren. Eine kleine Fläche genügt. Darauf legt man eine schöne Decke und ganz nach eigenem Gutdünken, kann man mit Kruzifix, Marienfigur, Marienbild, auch Heiligenbildern, verschiedenen Kerzen und einem Weihwassergefäß einen sehr persönlichen Hausaltar gestalten. Ganz nach eigenem Belieben kann man auch persönliche Dinge hinzufügen wie ein Bild eines Verstorbenen. Blumen geben jedem Altar einen besonderen Anstrich. Manche nutzen den Hausaltar auch um eine Urne stilvoll zu platzieren.

Ein Altar kann sehr dekorativ und fantasievoll hergerichtet werden. Er kann immer wieder auch verändert werden, wie zum Beispiel an Weihnachten oder Ostern. Oder auch nur dekoriert mit Engeln oder nur mit Heiligen. Jeder Mensch fühlt sich zu etwas anderem hingezogen.

Menschen ändern auch ihre Vorlieben. Ein gutes Beispiel ist der neue Papst. Jetzt fühlt sich eventuell so mancher von Tieren angesprochen und möchte bestimmte Motive in seinen Altar einfügen. Ein Hausaltar ist nie statisch und daher immer wieder ein neuer Quell der Fantasie und der Inspiration.