Tapeten

Tapeten

Die Tapete feiert ihr Comeback. In neuen Farben und Materialien kommt sie an unsere Wände.

„Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke….“ eine Textzeile von Hildegard Knef, die einst für Aufsehen sorgte. Doch was in den 60iger Jahren noch revolutionär klang, ist heute Normalität.

Denn wer Tapeten richtig einsetzt, kann seine Wohnung verändern: Kleine Räume größer wirken lassen und großen Räumen Struktur geben. Dabei gilt: Diagonale, große Muster verkleinern und helle, kleine Muster vergrößern.

Für das elegante Wohnen gibt es die klassischen Varianten. Einfarbige Tapeten mit dezenten Ornamenten und feinen Materialien. Zum Beispiel beflockte Papiertapeten oder Tapeten mit feinen Fasern.

Die edle Variante der Tapete ist mit Strasssteinen besetzt oder vergoldet. Hier kommt es auf die Verarbeitung an.

Familien mit kleinen Kindern stehen farbenfrohe Modelle zur Auswahl. Das Besondere an diesen Tapeten ist, dass diese abwaschbar sind. Bei der Wahl des Musters stehen unter anderem Streifen, Blumen, Punkte und Comicprints zur Verfügung.

In modernen Wohnungen sind Kaleidoskope, 3D- Strukturen, Retromuster und skurile Formen und Farben auf den Tapeten. Alles wird bunt gemixt. Erlaubt ist alles.

tapeten-2Die Trends für dieses Jahr sind Tapeten in dunklen Farben. Hier liegen schwarz / weiß gestreifte ganz vorn. Auch unifarbene in Brauntönen sind im Kommen. Bei den Materialien wird auf dünne, sandbeschichtete und glänzende Tapeten gesetzt. Ein Muss für absolute Trendsetter dieses Jahr sind Tiermuster. Einzelne Wände werden in Zebra- oder Tiger- Look tapeziert.

Schöne Akzente setzt man mit waagerecht oder senkrecht tapezierten Tapeten. Zum Beispiel hinter dem Bett einen einzeln gesetzten Streifen Tapete.

Und wer keine Tapete an der Wand haben möchte, aber nicht auf die ausgefallenen Muster verzichten möchte, tapeziert Kommoden, Regale, Lampen oder Bilder.

Man sieht, nicht nur Birken und Wände benötigen Tapetenwechsel, heute kann man mit dem ehemaligen Wandschmuck fast alles bekleben. Übrigens, dazu passt, was aus der Birke in Hildegard Knefs Lied wurde: eine Kommode…