Hilfreiche Tipps zur Verbesserung des Handyempfangs in Ihrer Wohnung

Hilfreiche Tipps zur Verbesserung des Handyempfangs in Ihrer Wohnung

Smartphone - Sebastiaan ter BurgWenn der Handyempfang in der Wohnung oder im Büro schlecht ist, kann das einerseits an der im Smartphone eingesetzten Technik und an der Netzabdeckung des gewählten Providers liegen. Anderseits kommen aber auch bauliche Besonderheiten der Gebäude als Ursache für eine Reduzierung der Empfangsqualität in Betracht. Abhilfe gibt es für beide Arten von Einschränkungen.

Noch weist die Qualität der Netzabdeckung größere Unterschiede bei den einzelnen Providern auf. Diese Differenzen finden sich vor allem in ländlichen Gebieten. In einigen Bergregionen Deutschlands gibt es sogar Stellen, an denen komplette Funklöcher anzutreffen sind, wo mit dem Handy gar kein Empfang zu erzielen ist, gleichgültig mit welchem der deutschen Mobilfunknetze Kontakt aufgenommen werden soll. Dennoch macht es im Einzelfall Sinn, sich mit der Netzabdeckung zu beschäftigen, denn ein Anbieterwechsel und die Nutzung eines anderen Netzes oder die optionale Wahl verschiedener Netze über den Betrieb mehrerer SIM-Karten kann an vielen Stellen für eine erhebliche Verbesserung der Empfangsqualität sorgen.

Wenn die Technik selbst das Problem beim Handyempfang ist

Technische Probleme entstehen unter anderem dadurch, dass zum Schutz der Gesundheit der Nutzer die Sende- und Empfangsleistung der Handys immer weiter reduziert wird. Den direkten Vergleich bekommen Sie, wenn Sie testweise ein älteres Handy verwenden. Oftmals arbeitet das Handy auch mit einer nicht optimalen automatischen Anpassung der Sende- und Empfangsleistung. In diesem Fall könnte bereits ein Neustart des Handys die Lösung bringen. Wissenswert ist in dem Zusammenhang, dass in Einzelfällen sogar eine geringfügige Veränderung der Lage des Handys die Empfangsqualität verbessern kann. Das Internetportal HandyLiga.de gibt Ihnen weitere einfache Tipps, die Hilfe bei schlechtem Handyempfang versprechen. Dort können Sie sich nebenher auch gleich nach einem passenden Tarif umschauen, falls Sie den Provider samt Mobilfunknetz wechseln möchten.

Externe Antennen zur Verbesserung des Handyempfangs

In den Gebäuden selbst gibt es einige mögliche Störquellen. Bereits die Stahlarmierung eines Plattenbaus oder modernen gewerblichen Gebäudes kann den Empfang erheblich beeinträchtigen. Die größten Probleme dürften in den Erdgeschossbereichen sowie in Kellerräumen bestehen. Dort empfiehlt sich die Installation einer externen Antenne, die drahtlos mit dem Smartphone kommunizieren kann. In der Regel wird dort die Bluetooth-Technologie verwendet. Die externe Antenne lässt sich beispielsweise direkt an den Fenstern anbringen, sodass das Funksignal die dämpfenden Wände nicht mehr durchdringen muss. Außerdem ist die Leistung der externen Antennen deutlich höher als die der Antennen, die im Handy selbst integriert sind.

Die optimale Lösung: WLAN-Router mit SIM-Karte

Die mobilen WLAN-Router mit Akku und Slot für eine SIM-Karte oder alternativ einem USB-Slot für die Nutzung eines USB-Sticks für den UMTS- oder LTE-Empfang sind eine weitere Möglichkeit, den Handyempfang in der Wohnung oder dem Büro zu verbessern. Selbst preisgünstige Modelle haben eine Reichweite zwischen zehn und zwanzig Metern. Ihr Vorteil liegt darin, dass gleich mehrere Handys damit kommunizieren können. Für den mobilen Einsatz besteht der Nachteil darin, dass Sie sowohl Ihr Handy als auch den mobilen WLAN-Router in der Tasche haben müssen. Einige Modelle der mobilen WLAN-Router bieten Ihnen aber auch einen entscheidenden Vorteil, denn sie verfügen über einen derart leistungsstarken Akku, dass Sie damit unterwegs auch den Akku Ihres Handys nachladen können.

Auch auf die Auswahl des Handys selbst kommt es an

Wie eingangs bereits erwähnt, unterscheidet sich die Sende- und Empfangsleistung der Handys voneinander. Möchten Sie sich ein neues Handy kaufen, sollten Sie deshalb einen genaueren Blick in die technischen Daten werfen. Einige der neuesten Smartphones haben derart winzige Antennen, dass selbst eine Drehung in der Hand bereits für spürbare Veränderungen der Empfangsqualität sorgt. Wohnen Sie an einem Standort mit einer kritischen Netzabdeckung könnte es genau deshalb eventuell sogar Sinn machen, nicht zur neuesten Generation der Smartphones zu greifen.

Bildquelle: © Sebastiaan ter Burg – Flickr.com