Was zeichnet einen guten Rauchmelder aus?

Was zeichnet einen guten Rauchmelder aus?

Rauchmelder_© Inga Nielsen - Fotolia.comRauchmelder sind Lebensretter. Während der Mensch schläft, ruht sein sonst empfindlicher Geruchssinn. Einzig der Hörsinn bleibt auch im Schlaf aktiv, sodass dieser wegen eines störenden Geräusches relativ leicht unterbrochen werden kann. Was auf der einen Seite ein Ärgernis darstellt, kann auf der anderen Seite kostbares Leben retten und einen wesentlich höheren Schaden abwenden, da zeitnah die Feuerwehr zur Hilfe gerufen werden kann.

Kleines Gerät mit großer Wirkung

Die Mehrzahl der deutschen Bundesländer hat es ihren Bürgern zur Pflicht gemacht, die Wohnungen oder Häuser mit Rauchmeldern auszustatten. Aber auch ohne eine gesetzliche Regelung sollte das eigene Leben und das Leben der Angehörigen bestmöglich geschützt werden. Die Opfer von Bränden sterben überwiegend an Rauchvergiftungen, denn nur wenige Atemzüge können bereits lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Ohne die Verwendung von Rauchmeldern würde die Anzahl der Todesopfer deutlich höher liegen. Von daher sollte lieber eigenverantwortlich gehandelt und nicht auf die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes gewartet werden.

Rauchmelder sind recht einfach zu beschaffen und auch die Installation ist derart einfach, dass kein Fachmann hinzugezogen werden muss. Wer nicht in seine Decken bohren mag, der kann seine Rauchmelder mit Magneten an der Decke befestigen. Obwohl die Handhabung relativ simpel ist, verfügt noch nicht einmal die Hälfte der deutschen Haushalte über einen Rauchmelder. Selbst die große Auswahl sollte vor einem Kauf und der Installation in keiner Weise abschrecken, denn Rauchmelder bieten ausreichend Schutz in jeder Wohnung. Nicht nur für kleine Wohnungen, auch größere Wohnungen oder gar ganze Häuser können ohne Weiteres mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Besonders Funkrauchmelder stellen hier eine optimale Lösung dar.

Schutz durch die richtige Auswahl

Damit der Brandschutz auch wirklich funktioniert und keine böse Überraschung im Schlaf bereithält, sollten einige Dinge beim Kauf eines Rauchmelders unbedingt beachtet werden. In der Regel sollten die Rauchmelder der DIN EN 14604 im vollen Umfang entsprechen. Diese besagt, dass der Alarmton mindestens bei 85 dB(A)liegen sollte, da andernfalls das Signal überhört werden könnte. Zudem ist das Vorhandensein eines Testknopfes zur Funktionsüberprüfung Pflicht. Rauchmelder sind für den Betrieb mit Batterien ausgelegt. Damit das Gerät nicht wegen mangelnder Batterieladung versagt, sollte es ca. 30 Tage vor dem erforderlichen Batterietausch ein Warnsignal abgeben. Ohne die Kennzeichnung „CE“ sollte kein Gerät gekauft werden, denn im Grunde dürfen solche Geräte innerhalb Europas generell nicht vertrieben werden. Das ist insbesondere bei einem Onlinekauf zu beachten, da viele Importe nicht unbedingt dem europäischen Standard entsprechen. Mit weiteren Kriterien, die über die DIN EN 14604 hinausgehen, wird der Rauchmelder zuverlässig seinen lebensrettenden Dienst versehen. Zusätzliche Schnittstellen lassen Funksender optimal miteinander verknüpfen. Eine Lithium-Batterie hält bis zu 10 Jahre und reduziert somit die Wartung, die sich lediglich auf die jährliche Funktionsprüfung und die äußere Reinigung beschränkt. Zum Teil sind die Geräte vor dem unerwünschten Eindringen von Schmutz und Insekten geschützt, sodass keine Fehlfunktion ausgelöst wird.

Bildquelle: © Inga Nielsen – Fotolia.com