Wespenfallen für den Garten

Wespenfallen für den Garten

Bunte GläserBesonders an den schönsten Tagen des Sommers zieht es die Menschen wieder ins Freie. Wer in einer Mietwohnung lebt, der verbringt seine Freizeit gern auf Balkonien oder im Biergarten – und ist neidisch auf die Nachbarn mit eigenem Garten. Dass ein eigenes Stück Natur auch eine Menge Arbeit macht, wird dabei allerdings oft übersehen. Und wer nach dem Rasenmähen sein verdientes Bier öffnet, der wird gern von fliegenden, schwarzgelben Monstern attackiert: Wespen!

Was tun gegen die fliegenden Plagegeister?

Zwar hält man sich durch das Einreiben mit diversen Repellents Mücken, Bremsen oder Zecken recht zuverlässig vom Leib, doch Wespen scheinen diese Mittelchen völlig egal zu sein. Zudem können sich Wespen für sämtliche Delikatessen begeistern, mit denen sich die Menschen den Tag oder Abend versüßen wollen. Ein wirksames Mittel ist daher die Ablenkung durch eine Wespenfalle. Dabei handelt es sich meist um Behälter, die mit einem Lockstoff, Saft oder Zuckerwasser befüllt werden. Die Wespenfalle ist so konstruiert, dass ein Verlassen nach dem Einflug nicht mehr möglich ist. Am besten wird sie in einem entlegenen Bereich des Gartens aufgestellt oder aufgehängt, um die Plagegeister so von den Menschen wegzulocken.
Wespenfallen sind in jedem Baumarkt erhältlich, können aber auch ganz leicht selbst gebastelt werden. Dafür wird lediglich eine dünne PET-Flasche benötigt. Erst wird das Etikett mit Seifenwasser abgelöst, dann werden mit einem Cutter kleine Löcher in den Flaschenhals geschnitten. Nun muss die Flasche nur noch mit einer süßen Flüssigkeit befüllt und verschlossen werden. Die meisten Wespen finden die Öffnungen nur beim Anflug, können sie aber beim Abflug nicht mehr erkennen.

Im Garten ist ein Wespennest?

Dann fühlen sich die Biester hier augenscheinlich besonders wohl. Natürlich lässt sich eine so große Zahl an Insekten nicht komplett ablenken, daher gibt es Wespenspray im Fachhandel. Das Spray kann zur Bekämpfung ganzer Wespennester verwendet werden.

Bild: © E. Schittenhelm - Fotolia.com