Gesundes Wohnen

Gesundes Wohnen
Gesundes WohnenDen Großteil unserer Zeit verbringen wir in unterschiedlichen Räumen: Zuhause, im Büro, in der Schule oder in der Sporthalle. Die Luft in Innenräumen ist häufig mit Schadstoffen aus unterschiedlichen Gefahrenquellen belastet, wie z.B. aus Baustoffen, Farben, Lacken oder Möbeln, die Klebstoffe, Lösemittel oder Weichmacher in die Luft abgeben können. Auch schnurlose Telefone und Schimmelpilze stellen häufige Gefahren dar. All dies kann gravierende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Besonders für abwehrgeschwächte Menschen wie Kinder, alte und kranke Personen, ist dies gefährlich. Typische Symptome, die von Innenraumschadstoffen hervorgerufen werden, sind Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Übelkeit, Schwindelgefühle, Schlafstörungen, Atemwegsbeschwerden oder Allergien. Manche Schadstoffe stehen sogar im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Luftfeuchtigkeit im Raum hat erheblichen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Dauerhaft niedrige Feuchtigkeit reizt die Schleimhäute, hohe fördert das Schimmelwachstum. Sorgen Sie durch regelmäßiges Lüften und Heizen (s. unten) für eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit. Elektromagnetische Felder sind im Nahbereich von Elektrogeräten und Stromleitungen vorzufinden. Magnetfelder bauen sich bei Stromverbrauch auf und werden vor allem von DECT- Schnurlostelefonen, aber auch im Nahbereich von Mobilfunk-Basisstationen ganztags abgestrahlt. Elektrische Felder existieren im Bereich von spannungsführenden Stromleitungen. Schnurlostelefone bilden laut Fachzeitschrift Öko-Test eine permanente Gefahrenquelle, auch dann, wenn sie nicht benutzt werden. Die schädlichen Strahlen stehen im Verdacht, das Nerven- und Hormonsystem des Menschen zu beeinträchtigen sowie die Entstehung von Erbgutschäden und Krebs zu fördern. Ozon entsteht durch elektrostatische Aufladung während des Kopier- oder Druckvorganges bei der Benutzung von Kopiergeräten und Laserdruckern. Ach UV-Lampen bilden eine Gefahrenquelle. Die Entstehung von Hausstabmilben in Betten, Teppichen und Polstermöbeln wird durch Feuchtigkeit begünstigt. Regelmäßiges Staubsaugen und / oder feuchtes Wischen von Parkett- oder Kunststoffböden verhindert ein Ausbreiten von Hausstaubmilben. Schlafzimmer sollten staubfrei, trocken und kühl gehalten werden. Bettwäsche sollte regelmäßig bei 60° gewaschen und tagsüber gelüftet werden. Schimmelpilze sind Mikroorganismen, deren Sporen sich überall in der Außenluft finden. Durch Befall von Lebensmitteln und organischen Materialien treten sie als Schadorganismen, die giftige Stoffwechselprodukte freisetzen, im Wohnbereich auf und können, besonders bei abwehrgeschwächten Personen, infektiöse Pilzerkrankungen und diverse allergische Reaktionen oder Kopfschmerzen auslösen. Um typische Gefahrenquellen zu vermeiden und für ein gesundes Raumklima zu sorgen, können Sie z.B. folgendes tun: • Lassen sie ihre Wohnräume in der kalten Jahreszeit niemals ganz auskühlen, auch wenn sie nicht genutzt werden. • Heizen Sie alle Räume, damit die Wandoberflächentemperatur nicht zu sehr abfällt. Aber Vorsicht vor Überheizung: diese kann zu höheren Schadstoff- und Staubkonzentrationen und gesundheitlichen Problemen führen. Die ideale Raumtemperatur beträgt 19-22°C. • Sorgen sie für eine regelmäßige Lüftung der Wohnräume; hierzu gehört auch ein Stoßlüften zum Luftaustausch mindestens dreimal am Tag für mindestens fünf Minuten. • Stellen sie Möbel nicht direkt gegen kalte Außenwände, sondern lassen Sie 5-10 cm Abstand für eine ausreichende Luftzirkulation. • Sorgen Sie in Bad und Küche, besonders nach dem Kochen, Duschen oder Baden für einen effektiven Dunstabzug und ausreichend Lüftung (z.B. Dunstabzugshaube über dem Herd, Fenster öffnen). • Entleeren und reinigen Sie Abfalleimer (insbesondere mit Bio- und Restmüll) regelmäßig. • Chemische Schädlingsbekämpfungsmitte, Desinfektionsmittel oder Reiniger, die Chlor enthalten oder eine antibakterielle Wirkung versprechen, gehören nicht in die Wohnung! • Achten Sie vor dem Kauf, dem Gebrauch oder der Entfernung von Farben, Lacken, Holzschutzmitteln, Klebstoffen oder Fußbodenbelägen auf das Fehlen von Lösemitteln, Weichmachern (z.B. DEHP oder DBP) oder Schwermetallen! • Schlafplätze oder Orte, an denen Sie sich länger aufhalten, sollten möglichst nicht in der Nähe von Elektrogeräten, Mobilfunkstationen oder WLAN-Routern eingerichtet werden. Schalten Sie WLAN-Router bei Nichtbenutzung aus! • Lassen Sie neue Möbel möglichst zwei bis vier Wochen in einem Raum, der nicht als Schlafraum genutzt wird, auslüften. Bei langfristigen gesundheitlichen Problemen, die auf Gefahrenquellen in der Wohnung deuten könnten, oder Auffälligkeiten in der Wohnung (z.B. Schimmelpilzbefall) sollten Sie unbedingt eine Beratungsstelle oder einen Fachmann kontaktieren!
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