Wohnstil-Trend: Shabby Chic

Wohnstil-Trend: Shabby Chic

Wer einen außergewöhnlichen Wohnstil mit Ecken und Kanten sucht, der wird mit dem Stil Shabby Chic garantiert glücklich. Dieser romantische und trotzdem elegante Wohnstil ist ganz besonders originell.

Wer Shabby Chic als Stil umsetzen will, dem sollte Originalität wichtiger als Perfektion sein. Denn Kratzer in Möbeln sind hier ausdrücklich erlaubt. Shabby bedeutet übersetzt schäbig, wobei hiermit nicht wertloser Sperrmüll gemeint ist, sondern Vintage-Möbel und -Accessoires im used look.

shabby chic

Deshalb sind Flohmarktstücke sehr wichtig bei diesem Wohnstil. Kronleuchter, Gießkannen, antike Tische, alte Bücher, ausgeblichene Tischdecken oder antiken Uhren gehören einfach zu diesem Stil. Damit die Sammelstücke gut zur Geltung kommen, sollten sie unbedingt poliert, lackiert und präpariert werden. Dann können Sie die alten Schätze im Raum dekorieren, doch bitte kein Museum entstehen lassen. Stattdessen müssen sich die alten Sammlerstücke mühelos in den Raum eingliedern. Schließlich ist der Shabby Chic vor allem feminin und romantisch. Das bedeutet, dass es auf die Textilien, Farben und Accessoires ankommt Bei den Textilien sind natürliche Stoffe wichtig: Leder, Leinen oder Baumwolle. Für die kalten Monate im Jahr machen sich auch Samt oder Seide gut. Besonders schön passen Gestricktes, Gehäkeltes, Tüll und Spitze zum Shabby Chic. Bei den Mustern sind Rosenmuster sehr wichtig, doch auch Paisley- oder Toile-de-Jouy-Muster gehören zu diesem Wohnstil. Für Wände und Möbel sollten Sie auf die Farben Weiß, Creme und Beige zurückgreifen. Wer etwas mehr Farbe möchte, der kann mit Gold, Silber, Grün oder Lila Akzente setzen. Doch niemals sollten Sie schrille Töne verwenden, da diese überhaupt nicht zum Shabby Chic passen. Bei den Wohnaccessoires sind frische Blumen, Treibholz, mattes Metall sowie Kristallgläser wichtig.

Somit vereint der Wohnstil Shabby Chic Elemente des englischen Cottage-Stils, des skandinavischen Landhausstils und des französischen Wohnstils miteinander. Geprägt wurde der Name im Übrigen in den 80er von der Designerin Rachel Ashwell.