XXXL Neubert

XXXL Neubert

Als im Jahr 1876, also vor gut 130 Jahren, Josef Neubert – der Großvater des ehemaligen Firmeninhabers Hermann Neubert – eine Schreinerei mit angeschlossenem Möbelhandel gründete, ahnte wohl noch niemand, dass dieses Unternehmen einst zu einem Trendsetter der Branche aufsteigen würde. Vor allem nicht, als das Geschäftsgebäude 1945 völlig zerstört wurde. Doch bereits im Folgejahr wurde der Wiederaufbau in der noch heute bestehenden Filiale Mergentheimer Str. 59 geleistet. Der erste neue Trend wurde 1954 gesetzt, indem die ca. 13.000qm Geschäftsfläche mit einer großen und ansprechenden Glasfassade versehen wurden, wofür „Neubert“ nach der Erweiterung auf 18.000qm von der Fachpresse zum schönsten Möbelhaus Deutschlands gekürt wird. 1976 folgt mit der Errichtung eines Zentrallagers von 38.000qm Fläche und angeschlossener Schreinerei (und Kfz-Werkstatt und Tankstelle für die Logistik) der nächste Meilenstein in der firmeneigenen Geschichtsschreibung. Drei Jahre später, 1979, wird schließlich im Einrichtungshaus das „Panorama“-Restaurant eröffnet – der erste große Gastronomiebetrieb innerhalb eines Möbelgeschäftes und damit ein weiterer gesetzter Trend.

Nachdem nun aus der Nachkriegszeit auch die letzten baufälligen Gebäude abgerissen wurden, wächst 1984 durch die Eröffnung des Marktes „Junges Wohnen“ die Fläche auf 43.000qm. „Die Architektur mit Glasdach, großzügigen Treppenhäusern mit Panoramaaufzügen und großen Wasserfontänen ist einzigartig und richtungsweisend.“ 1985 eröffnet das zweite große Einrichtungshaus in Hirschaid, welches sich mit Brunnenanlage und den fränkischen Ziegeldächern so wunderbar in das Landschaftsbild fügt, dass es „von der nationalen und internationalen Fachpresse als das schönste Einrichtungshaus der Welt bezeichnet“ wird. Nur drei Jahre danach wird der 7.500qm große „bono-Markt“ in Würzburg-Unterdürrbach als dritter Vertriebsweg eröffnet. Seit 1992 ist das 90.000 Kubikmeter große Hochregal-Lager in Hirschaid komplett computergesteuert und bereits 1993 kommen dort Teppichhaus und Mitnahmemarkt hinzu. 1994 folgt ein weiteres Verkaufshaus in Hirschaid für Heimtextilien und Leuchten, womit „Die Anlage in Hirschaid (…) den Eindruck einer eigenen Einkaufsstadt allen Fachgeschäften des Wohnens unter einem Dach“ vermittelt. Ein weiterer, sich etablierender Trend.

Auch in Würzburg wird ein Jahr darauf mit einem neuen, pyramidenförmigen Glasturm, der Teppichhaus und Mitnahmemarkt beinhaltet – und mit dem bereits bestehenden Markt verbindet – „die Philosophie, alle Wohn- und Einrichtungsbereiche unter einem Dach umfassend und kompetent zu präsentieren, vollendet“. Einen entscheidenden Schritt in der Firmengeschiche geht im Jahre 2000 Hermann Neubert, indem er den Betrieb, welcher bis zu diesem Zeitpunkt noch immer in Familienbesitz gewesen ist, an die österreichische „XXXLutz“-Gruppe verkauft. Der Name „Neubert“ wurde dem Unternehmensnamen angepasst und lautet seitdem „XXXL Neubert“, unter welchem auch expandiert wurde: 2001 kam die Filiale in Schweinfurt hinzu und 2008 eine dritte „XXL-Neubert“-Filiale. Auf der Internetseite xxxlneubert.de erfahren Sie die Adressen dieser Filialen, Informationen über die Auswahl des Vollsortiments, freie Jobs, den aktuellen Newsletter (falls nicht bekommen), Sonderangebote und Aktionstage wie z.B. verkaufsoffene Sonntage.