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Pinsel

Wer streichen, tapezieren, basteln oder malen möchte, kommt meist um einen guten Pinsel nicht herum.
Die qualitativ besten Malerpinsel haben Chinaborsten; diese sind besonders haltbar und man kann damit verschiedene Anstrichmittel verarbeiten. Es gibt auch qualitativ gute Pinsel mit Kunststoffborsten, die man ohne weiteres bei allen wasserlöslichen und mit Wasser verdünnbaren Farben einsetzen kann. Für alle lösemittelhaltigen Anstriche sind Pinsel mit Kunststoffborsten nicht geeignet. Es gibt eine große Verkaufspalette an Pinseln für jede Anwendung, deshalb ist in jedem Fall eine gute Beratung in einem Malerfachgeschäft eine gute Arbeitsgrundlage, denn mit dem richtigen Werkzeug malt es sich einfach besser.
Zur Grundausstattung des Hobbymalers zählt der Heizkörperpinsel. Das ist ein Pinsel mit synthetischen oder natürlichen Borsten und langem Holzgriff. Er wurde ursprünglich zum Streichen der Heizkörperrippen gebraucht. Heute dient er zum Vormalen der Ecken und Kanten des Raumes und auch für allerlei Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen. Auf die unterschiedlichen Anforderungen beim Lack auftragen sind der Schrägstrichzieher, ein Pinsel mit abgeschrägten Borsten aus Naturhaaren zum Begrenzen verschieden farbiger Flächen mit einem geraden Strich und der Ringpinsel abgestimmt. Bei letzterem handelt es sich um einen Pinsel aus Naturborsten zum Lackieren von Fenstern, Türen etc. Die Größe der Pinsel ist in Nummern je nach Durchmesser angegeben, üblich ist Größe 8 (35 mm) oder 10 (40 mm).
Ein Praxistipp: Beim Kauf von Pinseln sollte man auf eine gute Qualität achten. Wenn man kein Fachmann ist, sollte man sich nicht auf Sonderangebote verlassen, zumindest nicht ohne Beratung. Generell gilt, dass gute Pinsel mit dem Gebrauch immer besser werden, da sich die Borsten noch runden.
Wenn man große, ebene Flächen schnell einstreichen möchte verwendet man besser einen Farbroller oder Bürsten. Diese ersetzen jedoch für die Ecken und Kanten den Pinsel nicht. Für die Bastelwerkstatt eignen sich die kleineren Pinsel sehr gut.
Nach der Arbeit sollte der Pinsel mit Pinselreiniger gründlich gewaschen werden. Um sich Pinselreiniger zu sparen (Umwelt-Tipp), sollte der Pinsel über Nacht im Wasser stehen. Bei kürzeren Pausen kann man den Pinsel in eine Plastiktüte oder in Alufolie einwickeln. Wenn der Pinsel luftdicht verschlossen ist, verhindert dies ein Austrocknen der Borsten. Wenn die Borsten austrocknen, kann man den Pinsel wegwerfen.