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Terrassenbau

Terrassenbau für Heimwerker

Nach der Fertigstellung eines neuen Hauses lässt die Terrasse in den meisten Fällen bis zum Schluss auf sich warten. Oft wird zum Ende der Bauphase das Geld knapp, so dass bei der Anlage und Gestaltung des Gartens und dem Bau der Terrasse möglichst viel Eigenleistung eingebracht wird. Der Terrassenbau in Eigenleistung ist in jeder gängigen Bauart und mit jedem geeigneten Material möglich. Die Auswahl hängt jedoch von den handwerklichen Fertigkeiten des Bauherrn ab. Relativ einfach ist der Bau einer Terrasse aus Pflastersteinen, denn hier ist weder eine Unterkonstruktion aus Beton erforderlich, noch eine komplizierte Holzbau-Konstruktion.

terrassenbauDer ideale Standort für eine Terrasse ist die Südseite des Hauses, da hier die Sonneneinstrahlung am längsten ist. Bevorzugt werden Terrassen am Gartenausgang des Wohnzimmers errichtet, da die Anbindung an den Wohnbereich als angenehm empfunden wird. Die erste Aufgabe beim Terrassenbau besteht darin, die richtige Größe für die Terrasse zu ermitteln, abzumessen und mit Holzpflöcken zu markieren. Diese Fläche muss zunächst ungefähr dreißig bis vierzig Zentimeter tief ausgehoben werden, damit der Untergrund eben und gleichmäßig ist. Nach der Verdichtung des Bodens mit einem Handstampfer wird eine dicke Schotterschicht aufgebracht, die für die Stabilität des Untergrunds sorgt. Bereits bei dieser Arbeit sollte darauf geachtet werden, dass die Terrasse nach ihrer Fertigstellung ein leichtes Gefälle zum Garten haben muss, damit das Regenwasser in den Garten abfließen kann.

Auf die Kiesschicht wird eine Feinkies- oder Sandschicht aufgebracht und ebenfalls verdichtet. Zum Schluss erhält die Konstruktion eine lockere Sandschicht, in der die Pflastersteine verlegt werden. Zuvor muss diese Schicht mit einem Brett zu einer gleichmäßigen Ebene gezogen werden. Die Tiefe des Sandbetts ist abhängig von der Stärke der Pflastersteine und der Höhe, auf der die Terrasse abschließen soll. Nach der Verlegung der Pflastersteine füllt man die Fugen mit Sand, indem dieser mit einem Besen hinein gefegt wird.