Tapetenwechsel

Tipps für den Tapetenwechsel: Leichte Tapeten müssen vor der Tapezierung etwa fünf Minuten in Wasser eingeweicht werden, bei schweren Tapeten sind es bis zu 15 Minuten. Beim Einweichen dehnt sich die Tapete aus, um sich später an der Wand wieder zusammenzuziehen. Der Faltenbildung wird durch das Einweichen der Tapete vorgebeugt. Es sind höchstens zwei Tapetenbahnen auf einmal einzukleistern und an die Wand anzubringen. Tapeten sollten nur ein bis zwei cm auf die danebenliegende Bahn überlappen, um von der folgenden Tapetenbahn verdeckt zu werden. Gleiches gilt für Fensteröffnungen, Dachschrägen und Nischen.

Wenn beim Anbringen der eingeweichten Tapetenbahnen die beiden ersten Bahnen nach unten hin zu weit voneinander abweichen, sind diese abzunehmen und nochmals gerade anzubringen. Bei Mustertapeten ist schon beim Zuschnitt auf das Maß oder den „Rapport“ zu achten, also auf den Abstand, nach dem sich das Muster der Tapete auf der zu tapezierenden Wand wiederholt. Bereits beim Anbringen der Tapetenbahnen muß millimetergenau auf die Einhaltung der Musterreihenfolge an der Wand geachtet werden, damit bei Motivtapeten oder Mustertapeten kein verzerrtes Bild entsteht.

Neben dem Tapetenkleister, der jeweiligen Tapete, dem Tapeziertisch und einer Stehleiter, ist je nach Bedarf auch eine Kleistermaschine zu empfehlen. Kleistermaschinen sind schon preisgünstig im Handel zu erwerben. Sie verhindern zumeist unverhältnismäßig stark eingeweichte und eingekleisterte Tapetenbahnen, die sich zusammenziehen und oft nicht mehr zu gebrauchen sind. Das verhältnismäßíge Einweichen und Einkleistern der jeweils höchstens zwei Tapetenbahnen auf einmal verhindert den Schwund beim dann unbrauchbaren Tapetenmaterial und macht den Tapetenwechsel zu einer optimierten handwerklichen Tätigkeit.

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