Ich möchte demnächst Sekt servieren und habe bisher ehrlich gesagt meistens einfach die Flasche direkt aus dem Kühlschrank genommen. Jetzt habe ich gelesen, dass die Temperatur tatsächlich einen deutlichen Einfluss auf Geschmack, Kohlensäure und das gesamte Trinkerlebnis haben kann. Da ich unterschiedliche Sorten wie weißen Sekt, Rosé und gelegentlich auch Champagner kaufe, würde ich das künftig gerne etwas genauer machen.
Welche Temperatur sollte ich für meinen Sekt ungefähr anpeilen, damit er weder zu kalt noch zu warm ins Glas kommt?
Ich bin dazu auf den Beitrag „Welchen Sekt soll man bei welcher Temperatur servieren? – Tipps“ bei Weinonaut gestoßen.
Dort wird erklärt, dass die richtige Temperatur für Sekt je nach Sorte beziehungsweise Farbe unterschiedlich ausfallen kann und für den Geschmack eine wichtige Rolle spielt.
Für weißen Sekt werden etwa 5 bis 7 Grad empfohlen, während Rosé-Sekt eher bei 6 bis 8 Grad serviert werden soll.
Roter Sekt liegt mit ungefähr 9 bis 11 Grad deutlich höher, und für Champagner werden 6 bis 8 Grad genannt.
Für Jahrgangschampagner werden wiederum etwa 9 bis 11 Grad empfohlen, während Lambrusco laut Beitrag ungefähr bei 8 Grad gut passt.
Praktisch finde ich den Hinweis, den Sekt bei Bedarf etwa zwei Stunden vor dem Servieren in den Kühlschrank zu stellen und zur Kontrolle ein Weinthermometer zu verwenden.
Von einer schnellen Kühlung im Tiefkühlfach würde ich dagegen Abstand nehmen, weil dort laut dem Ratgeber Geschmack und Kohlensäure leiden können und im schlimmsten Fall sogar die Flasche beschädigt werden kann.
Ich würde deshalb künftig stärker auf die jeweilige Sorte achten und die Flasche lieber kontrolliert herunterkühlen, statt jeden Sekt einfach bei derselben Temperatur zu servieren.
