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Kirschen

Im Juni und Juli ist Kirschenzeit. Es darf geerntet werden. Damit es eine gute Ernte wird, gibt’s hier ein paar Tipps. Außerdem müssen kleine Gärten nicht länger auf die schönen Blüten und leckeren Kirschen verzichten. Neue und alte Techniken ermöglichen dies.

„Zur Frühlingszeit sagte der liebe Gott: „Deck jetzt dem Bienchen seinen Tisch!“ Da treibt der Kischbaum Blüt um Blüt, viel tausend Blüten weiß und frisch.“ von Johann Peter Hebel (Schweizer Dichter, Erzähler und Theologe). Nach der Frühlingszeit und der wunderschönen Blüte kommt jetzt die Ernte. Ein leckerer Spaß für Groß und Klein.

Kirschen haben rundlich, oval oder herzförmige Formen. Von gelb bis rötlich oder dunkelrot bis fast schwarz gefärbt reicht die Farbpalette der Kirsche. Beim Ernten sollte immer ein Stiel benutzt werden. Denn Kirschen können nicht nachreifen.

kirschenFür kleine Gärten sind normalerweise Kirschbäume ungeeignet. Da sie traditionell sehr hoch wachsen -teilweise bis zu 30 m hoch. Aber es gibt jetzt Hilfsmittel, die die Kirsche auch in kleinen Gärten möglich machen. Zum Beispiel die Unterlage GiSelA 5. Mit ihr werden Süßkirschen nur 3,5 m hoch. Zudem bringen sie eine höhere Ernte als die traditionelle Kirsche. Auch das Veredeln führt zu einem kleinwüchsigen Kirschbaum. Allerdings braucht der Baum zur Standfestigkeit einen Pfahl. Regelmäßiges Schneiden im Herbst ist wichtig.

Mit der frostharten Unterlage Weiroot wird der Wuchs auch verringert und der Baum übersteht unbeschadet den Winter. Aber auch ein Baumanstrich hilft bei Frost bis unter -20°. Dieser wird vor Wintereinbruch mit Kieselsäure oder Kräuterextrakten auf die Rinde aufgetragen. Der Anstrich pflegt den Stamm und sorgt für Elastizität.

Kirschbäume brauchen einen warmen, tiefgründigen und lockeren Boden. Am liebsten steht die Kirsche auf sandigen oder lehmhaltigen Boden. Mit Kompost wird gedüngt.

Es gibt schöne Baumummantelungen für Kirschbäume. Diese sind auch noch nützlich. Maiglöckchen sorgen für stärkere Ertragskraft. Wermuttriebe vertreiben Ameisen. Und Kapuzinerkresse stoppt die Wühlmäuse.

Wie Johann Peter Hebel schon sagte, schenkt einem die Kirsche ein Blütenmeer im Frühling. Und beachtet man diese Tipps wird’s im Sommer eine gute Ernte.