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Stehleuchte

Sie findet sich in vielen Wohnzimmern, die gut alte Stehleuchte. Schon in den 1940er und 1950er Jahren gehörte sie zum festen Bestandteil der Wohnraum-Einrichtung. In Glockenform wurde sie in den 1930er und 1940er Jahren bevorzugt und in den 50er Jahren gab es das typische Modell, das aus einem Metallfuß und dem großen, konisch zulaufenden, mit textilen Materialien bespannten Drahtgitter bestand.

Heute gibt es eine umfassende Auswahl an Stehlampen in allen Fachgeschäften und Kaufhäusern. Sie bestehen aus den verschiedensten Materialien und haben gänzlich unterschiedliche Formen. Diese reichen von der einfachen Stehlampe, deren Aufgabe lediglich darin besteht, ein gemütlich wirkendes, diffuses Licht im Raum zu erzeugen, bis hin zu großen Bogenlampen, deren Gestell aus einem langen, gebogenen Metallstab besteht. Die Bogenlampe kann durch Drehung verschiedene Bereiche in einem weiten Radius direkt beleuchten.

Seit den 1990er Jahren sind die sogenannten Deckenfluter weit verbreitet. Dabei handelt es sich um eine Stehleuchte, die meist aus Metall besteht und deren Lampenschirm nach unten geschlossen und statt dessen nach oben geöffnet ist. Dadurch wird das Licht nach oben, also an die Decke gestrahlt. Durch diesen Effekt wird ein besonders diffuses Licht erzeugt.

Wer die Stehleuchte benötigt, um in einem Teil des Raumes eine gezielte und direkte Beleuchtung zum Lesen oder Handarbeiten zu erhalten, findet Modelle mit einem oder mehreren Strahlern. Sogar Kombinationen aus einem Deckenfluter, an dessen Fuß ein Strahler angebracht ist, werden am Markt angeboten und sind sehr vielseitig einsetzbar.

Eine Stehleuchte kann aber genauso gut ein Design-Objekt sein, das gleichzeitig dazu geeignet ist, bestimmte Raumbereiche speziell in Szene zu setzen.