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Stromverbrauch Elektroheizung

Einige Hersteller von Elektroheizungen behaupten regelmäßig in ihrer Werbung, dass diese umweltfreundlicher und energiesparender heizen, als andere Systeme. Diese Behauptung entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Elektrische Heizungen sind lediglich in der Anschaffung preisgünstiger, als andere Systeme, zumal keine aufwändige Installation von Heizungsrohren im gesamten Haus erforderlich ist.

Im Verbrauch jedoch sind sie deutlich teurer, als eine mit Gas betriebene Heizungsanlage. Grundsätzlich ist Strom immer noch die teuerste Heizvariante. Hinzu kommt, dass die CO2-Belastung durch elektrische Heizungen um 50 % höher ist. Das trifft auch auf Nachtspeicherheizungen zu, die zwar bei manchen Stromanbietern noch mit vergünstigtem Nachtstrom arbeiten, aufgrund ihres enormen Stromverbrauchs diesen Preisvorteil aber schnell aufbrauchen.

Kochen mit Gas war noch in den 1950er Jahren weit verbreitet. Inzwischen haben sich in den modernen Einbauküchen aber Elektroherde eingebürgert. Gasherde sind in Privathaushalten nur noch sehr selten anzutreffen und haben schon fast einen exklusiven Charakter. Aber auch heute noch ist das Gas dem Strom beim Kochen vorzuziehen. Es ist billiger und das Kochen mit Gas ist angenehm, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, weil die Wärmezufuhr wesentlich direkter ist, als beim Kochen mit Strom.

Auch bei der Warmwasser-Bereitung ist das Gas dem Strom vorzuziehen. Wenn die Möglichkeit besteht, warmes Wasser aus dem Heizungsboiler zu entnehmen, ist das sowohl preisgünstiger, als auch umweltfreundlicher, als die Erwärmung des Wassers durch einen Durchlauferhitzer. Für die Warmwasser-Bereitung bietet sich in Einfamilienhäusern die Installation einer thermischen Solaranlage an, denn Solarenergie ist die kostengünstigste und umweltschonendste Art, den Haushalt mit warmem Wasser zu versorgen.