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Durchlauferhitzer Stromverbrauch

Solarenergie ist heutzutage in aller Munde. Dabei sind die Anschaffungskosten für Photovoltaikanlagen noch immer relativ hoch und für Hausbesitzer oft nicht erschwinglich. Nicht mehr so teuer und teilweise sogar schon im Angebot der großen Lebensmitteldiscounter sind jedoch die thermischen Solaranlagen zur Warmwasserbereitung. Der Ersatz eines Durchlauferhitzers, der das Wasch- und Duschwasser mit Strom oder Gas erhitzt, durch eine solche Solaranlage ist durchaus lohnenswert, zumal der Staat sich mit Zuschüssen und kostengünstigen Darlehen an den Anschaffungskosten beteiligt.

Elektrische Durchlauferhitzer in Wohnungen und Einfamilienhäusern haben meist eine Anschlussleistung von 16,4 Kilowatt. Wird in einem Haushalt nur zweimal täglich geduscht, dann fallen schon allein dadurch in jedem Jahr Stromkosten in Höhe von knapp 400 Euro an. In einer vierköpfigen Familie wird jedoch meist häufiger, als zweimal am Tag geduscht. Außerdem wird warmes Wasser zum Zähneputzen, Händewaschen oder Geschirr spülen verbraucht und jedes Wannenbad schlägt ordentlich zu Buche. Die Einsparmöglichkeiten sind also enorm.

Sechzig bis siebzig Prozent des Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses kann durch eine thermische Solaranlage gedeckt werden. Dafür sorgt allein die Sonne, und zwar auch dann, wenn es draußen kalt ist oder wir glauben, dass die Sonne gar nicht scheint. Durch den Einsatz der Solaranlage wird nur ein geringer Stromverbrauch verursacht, um das warme Wasser vom Dach in den Speicher und zum Wasserhahn zu pumpen.

Die Größe der anzuschaffenden thermischen Solaranlage ist von der Haushaltsgröße abhängig. Für einen Vierpersonenhaushalt ist eine Kollektorfläche von vier bis fünf Quadratmetern ideal.