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Stromverbrauch Wasserbetten

Man kann es kaum glauben, aber selbst im Bett verbrauchen viele Menschen Strom. Und damit ist nicht der Radiowecker gemeint, der rund um die Uhr an das Stromnetz angeschlossen ist, um uns einmal am Tag zu wecken.

Viele Menschen haben es gerne warm im Bett und bevorzugen es, mit einer elektrischen Heizdecke zu schlafen. Abgesehen davon, dass diesen Heizdecken nachgesagt wird, dass sie gesundheitsschädlich seien, sind sie zumindest umweltschädlich, denn eine Heizdecke verbraucht im eingeschalteten Zustand bis zu 100 W, das sind bei acht Stunden pro Tag rund 50 Euro im Jahr und fast 10 Kilogramm co2-Ausstoß. Wer gerne ein warmes Bett hat, der sollte vielleicht auf die gute alte Wärmflasche zurück greifen. Die hält das Bett zumindest so lange warm, bis man eingeschlafen ist.

Der Stromfresser schlechthin aber sind Wasserbetten. Das schlimme daran ist, dass beim Kauf eines Wasserbetts zunächst kaum darüber nachgedacht wird, dass die mit Flüssigkeit befüllte Mattratze tatsächlich Strom verbraucht. Aber die Wassertemperatur wird konstant auf einer ausgewählten Temperatur gehalten, und zwar mit Hilfe einer elektrischen Heizung. Bis zu 200 Euro pro Jahr kostet der Luxus, auf einem Wasserbett zu schlafen.

Unnötig viel Strom verbraucht unter Umständen auch der Fernseher im Schlafzimmer, denn meist schläft man doch beim Fernsehen ein. Das Gerät aber läuft dann weiter, denn es merkt ja nicht, dass niemand mehr hinschaut. Moderne Fernsehgeräte verfügen über einen Sleep-Timer, der es ermöglicht, eine feste Zeit einzugeben, nach der sich das Gerät automatisch abschaltet.