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Tipps zum gesunden Wohnen

Gesund Wohnen möchte nach Möglichkeit jeder Bürger. Dabei können einfache Grundregeln schon helfen. Bei der Auswahl des Fußbodens sollte beachtet werden, das dieser schalldämmend, fußwarm, gelenkschonend, elastisch, pflegeleicht und staubreduzierend ist. Die allgemein gute Schalldämmung einer Wohnung ist sehr wichtig, da andauernde Geräuschbelästigung den Schlaf beeinträchtigt und den Menschen und sein Nervensystem somit permanent schwächt. Ferner sollte der Bodenbelag eine hygroskopische, also eine ausgleichende Wirkung auf das Raumklima haben. Eine gute Wärmedämmung führt in der Wohnung nicht nur zu geringeren Heizkosten, sondern beugt auch Schimmelbildung in Heizkörpernischen, an Fensterstürzen und an Zimmerdecken vor.

Diese Regionen sind bei nicht optimaler Verteilung der Wärme durch gar keine oder nicht hinreichende Wärmedämmung besonders anfällig für Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Schimmelpilze können Erkrankungen wie Mykosen und Allergien auslösen und das Immunsystem des Menschen dauerhaft schwächen. Technische Geräte sollten ferner insbesondere im Schlafzimmer nachts ausgeschaltet sein. Auch auf Stand By – Betriebe sollte nicht nur aus Gründen der Stromersparnis nachts verzichtet werden, da durch Elektrosmog, also durch die Summe der elektromagnetischen Felder, die alle elektrischen Geräte und Leitungen umgeben, chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen und eine erhöhte Infektanfälligkeit beim Menschen ausgelöst werden können. Auch bei Mobiltelefonen empfiehlt es sich, diese nachts auszuschalten, falls sie sich im Schlafzimmer befinden.

Das Raumklima und die Luftqualität sollten bestimmte Grenzwerte einhalten, um zu allgemeinem Wohlbefinden beizutragen. Die Raumlufttemperatur sollte zwischen 18 und 22 Grad Celsius betragen, die Oberflächentemperatur 20 bis 23 Grad Celsius. Die relative Luftfeuchte sollte bei 40 bis 60 % liegen. Ferner beeinflussen nicht nur diese optimalen Werte die Qualität der Raumluft, sondern auch gewisse Fasern, Möbelkonsistenz und das Lüftungsverhalten des jeweiligen Bewohners. Der Grad der Luftbelastung im Raum ist also abhängig von den Materialen der Möbel, der ausreichenden Lüftung der Räume und den raumklimatischen Bedingungen.