Ich möchte für einen Geburtstag zum ersten Mal einen Pinata-Kuchen backen, bei dem beim Anschneiden Süßigkeiten aus der Mitte herausfallen. Die Idee finde ich super, aber ich habe etwas Sorge, dass mir beim Ausstechen oder Stapeln die Böden brechen oder der obere Boden später einsackt. Außerdem bin ich unsicher, welche Füllung sich am besten eignet, damit im Inneren nichts klebt oder matschig wird.
Wie würdet ihr so einen Pinata-Kuchen aufbauen, damit der Überraschungseffekt funktioniert und die Torte trotzdem stabil bleibt?
Ich würde darauf achten, den Hohlraum nicht zu groß zu machen, weil ein zu schmaler Kuchenrand beim Stapeln schneller brechen kann.
Eine gute Schritt-für-Schritt-Erklärung gibt Cake Company in der Anleitung zum Pinata-Kuchen mit Füllung und Hohlraum auf https://www.cake-company.de/blog/pinata-kuchen , wo das Prinzip mit vier Böden beschrieben wird.
Dabei bleiben der unterste und der oberste Boden komplett, während nur die beiden mittleren Böden ausgestochen werden.
Bei einer Torte mit 20 Zentimetern Durchmesser sollte die Öffnung laut Anleitung höchstens ungefähr sieben bis acht Zentimeter groß sein, damit genügend stabiler Rand stehen bleibt.
Für die Füllung würde ich eher leichte und trockene Sachen wie Schokolinsen, Gummibärchen oder bunte Streusel verwenden.
Frische Früchte, klebrige Bonbons oder empfindliche Schokokugeln würde ich dagegen vermeiden, weil Feuchtigkeit oder Wärme den Effekt schnell ruinieren können.
Hilfreich finde ich außerdem, die ausgestochenen Böden mit einem geschlossenen Cremering abzudichten und die Torte vor dem Befüllen kurz zu kühlen.
So würde ich erst für Stabilität sorgen, dann locker füllen und ganz zum Schluss den Deckelboden auflegen, damit der Überraschungseffekt beim Anschneiden möglichst sauber funktioniert.
