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Halogentrafo

Halogenlampen haben eine höhere Lichtausbeute und eine längere Lebenszeit, als herkömmliche Glühlampen. Außerdem sind Halogenlampen wesentlich kleiner in ihren Ausmaßen und daher flexibler einzusetzen, als andere Beleuchtungen. Gleichzeitig ist der Stromverbrauch etwas geringer. Daher ist diese Technik beliebt für den Einsatz in Wohnungen, Bürogebäuden oder Ladenlokalen.

Bis vor kurzem war es nicht möglich, Halogenlicht im Haus zu verwenden, ohne gleichzeitig einen Halogentrafo einzusetzen, denn Halogenbeleuchtungen waren bisher ausschließlich Niedervolt-Anlagen. Das bedeutet, dass diese Leuchten mit einer Voltzahl von 6, 12 oder 24 betrieben werden. Der haushaltsübliche Strom aber hat 220 Volt. Um trotzdem Niedervolt-Halogenlampen im Haushalt oder in anderen Gebäuden verwenden zu können, muss die Stromspannung also reduziert werden. Dazu dient der Halogentrafo. Transformatoren wandeln grundsätzlich eine vorhandene Spannungsleistung um. Sie wird erhöht oder verringert, um die im Netz vorhandene Spannung an die von angeschlossenen Geräten benötigte anzupassen.

Ein Halogentrafo kann in seiner Funktionsweise konventionell oder elektronisch sein. Ein elektronischer Transformator hat gegenüber einem konventionellen den Vorteil, dass er nicht mit einem Starter oder mit Kondensatoren zur Funkentstörung ausgestattet sein muss. Konventionelle Umformer gelten zwar als zuverlässiger, wandeln aber auch einen Teil der Energie in Wärme um, wo es nicht gewünscht ist. Da Halogentrafos nicht sehr dekorativ sind, werden sie bei der Installation hinter Verkleidungen verborgen. Für den Fall, dass es nicht vermeidbar ist, den Trafo sichtbar anzubringen, bietet der Fachhandel dekorative Trafos an, denen man ihre Funktion nicht ansieht.

Inzwischen werden Halogenlampen auch als Hochvoltlampen hergestellt, die dazu geeignet sind, mit 220 Volt und daher ohne einen Halogentrafo betrieben zu werden. Diese Hochvoltlampen verfügen teilweise über Schraubgewinde und sind sogar in Form einer Glühbirne erhältlich.