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Steinbrech: Ein Frühlingsbote

Einige Pflanzen läuten jedes Frühjahr den Frühling ein. So auch der Steinbrech. Diese Pflanze gehört zu den robustesten Steingartenstauden und darf deshalb auch in Ihrem Garten nicht fehlen. Die Vorzüge, die Pflege und das Drumherum um Steinbrech erklären wir Ihnen.

Vom deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe stammen diese Zeilen: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Durch des Frühlings holden, belebenden Blick / Im Tale grünet Hoffnungsglück.“ Für Hoffnungsglück sorgt die Steingartenstaude Steinbrech (Saxifraga) jedes Jahr aufs Neue.

steinbrech

Den Namen hat diese Pflanze fälschlicherweise bekommen. Steinbrech gedeiht vor allem auf Felsen und in Felsspalten. Deshalb nahm man an, dass diese kleine Pflanze verantwortlich war für die Felssprünge. Tatsächlich sprengt Steinbrech keinerlei Steine in zwei. Aufgrund der Herkunft ist diese Pflanze aber sehr robust, winterhart und pflegeleicht. Es gibt etwa 400 Arten des Steinbrechs. Unterteilt werden diese in sommergrüne, immergrüne und wintergrüne Arten. Die Wuchsform ist bei allen niedrig und gedrungen. Zur Blütenzeit verwandelt sich Steinbrech in einen großen Blütenteppich.
Dabei sind die Blütenfarben Weiß, Gelb, Rosa oder Rot. Die meisten Arten blühen im Frühjahr. Allerdings gibt es auch Sorten, die erst im Sommer blühen. Die grünen Blätter bilden ein Polster. Deshalb eignet sich die Staude für Steingärten, Trockenmauern, in Kübeln oder Pflanzenschalen, für Wald- oder japanische Gärten. Die Standortbedingungen variieren je nach Art. Allerdings mögen alle einen halbschattigen Platz. Schwere Böden und Staunässe verträgt Steinbrech überhaupt nicht. Diese lassen sich mit Splitt und Sand aufarbeiten. Pflege benötigt die Pflanze gar nicht.

Die schönsten Arten sind Saxifraga hirculus (gelbe Blüten), Saxifraga rudolphiana (lila Blüten) und Saxifraga burseriana (weiße Blüten). Mit Steinbrech kann das neue Jahr beginnen. Und was gibt es schöneres als ein großer blühender Teppich der den Frühling begrüßt?